“Verachtet mir die Briefwerbung nicht” (David Ogilvy)
29. Mai 2009Oder: Welches Direktmarketing-Seminar ich Ihnen ans Herz legen möchte.
Hand aufs Herz: Wem sagt der Name „David Ogilvy“ noch etwas? David Ogilvy, ein gebürtiger Schotte war die legendäre Werbeikone der 60er und 70er Jahre, Gründer der weltweit erfolgreichen Agenturkette Ogilvy und Mather, Verfasser mehrerer Standardwerke über Werbung und einer der besten Werbetexter, die unsere Branche je hatte, war ein überzeugter Anhänger des Direktmarketings. So gelang es ihm mit einfachen Werbebriefen, das vor 50 Jahren bitterarme Puerto Rico als attraktives Fremdenverkehrsziel zu etablieren. Er leistete damit einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich Puerto Rico zum wirtschaftsstärksten Staat Lateinamerikas entwickeln konnte. So weit mein kleiner Ausflug in die Werbegeschichte.
Vorurteile und Berufsethik.
Seither sind mehr als 50 Jahre vergangen und die „Briefwerbung“, jetzt Direktmarketing genannt, hat in dieser Zeit enorm an Bedeutung gewonnen. Jedes Jahr werden unzählige originelle, creative Mailingideen entwickelt und verschickt. Zur Freude und zum Vergnügen der Empfänger. Auch die Analysemethoden werden immer professioneller und genauer, kurz: Direktmarketing ist ein fester Bestandteil des Werbemix geworden und das zu recht! Dennoch leben die alten Vorurteile gegen Mailings teilweise immer noch weiter. Nach meiner Beobachtung werden sie von Kunden und Agenturen gleichermaßen gepflegt, besonders von solchen, die keine guten Texter an Bord haben. Ist ja auch nicht besonders sexy, wenn sich der Erfolg seiner Idee direkt messen lässt . . .aber, Hand aufs Herz: Sollen wir Texter nicht die gleiche Berufsethik wie beispielsweise Automechaniker haben, von denen wir auch verlangen, dass unser Gefährt nach Verlassen der Werkstatt besser läuft als vorher? Kann unser Kunde also nicht von uns verlangen, dass sein Geschäft mit unserer Hilfe besser läuft als vorher? Schließlich bezahlt er ja auch die „Werbe-Reperaturrechnung“ prompt!
„Es ist nur creativ, wenn es auch verkauft.“
Noch ein Zitat aus den Anfängen des Marketings. Es stammt von Leo Burnett und sollte vielen Textern die Schamröte ins Gesicht treiben, besonders den Textkünstlern, die für mittelständische Unternehmen arbeiten. So paradox es klingt: Je kleiner der Etat, desto unprofessioneller das Direktmarketinghandwerk. Dabei spielt das Budget bei Direktwerbeaktionen ein eher untergeordnete Rolle. Unerlässlich ist es jedoch, einige unumstößliche „Direktwerbegesetze“ zu kennen und zu beachten. Zum Erlernen dieser Gesetze ist kein Jurastudium nötig, sie können auch in einem Praxis-Seminar Direktwerbung verinnerlicht werden. Ein solches Direktwerbe-Seminar möchte ich Ihnen jetzt vorstellen, es ist einmalig in Deutschland, denn alle Ideen, die Sie im Rahmen des Seminares erarbeiten, werden - nach Feedback und Korrektur durch den Seminarleiter – sofort mittels Computer umgesetzt. Alle Teilnehmer bringen somit sofort umsetzbare Ideen nach Hause, dargestellt in Photoshop und sparen somit eine Menge Geld; mindestens das Doppelte, was dieses Direktmarketing-Seminar insgesamt an Kosten verursacht.
Impressionen aus dem Seminar Direktwerbung mit System von Sebastian G. Renner:
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Ein bisschen Theorie muss sein, doch hier macht das Aufnehmen von komprimiertem Fachwissen offensichtlich Spaß.
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Gruppenarbeit macht Spaß und bringt die Kreativität auf Touren: Die Teilnehmer gestalten Mailings für Ihre Unternehmen.
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Spannend: Die Präsentation der Ideen vor der gesamten Gruppe


